Die Erdbestattung

Hier informiert das  Beerdigungsunternehmen Karl Schumacher über die verschiedenen Arten der Erdbestattung.
 
Inzwischen wurde ihr der Rang der häufigsten Bestattungsart in vielen großen Städten von der Feuerbestattung abgenommen. Bei der Erdbestattung erfolgt die Beisetzung in einem Sarg aus verrottbarem Material, meistens aus Holz.
 
Anonyme Erdbestattung
Bei der anonymen Erdbestattung ist es den Angehörigen möglich, bei der Beisetzung anwesend zu sein. Der Unterschied zu den beiden anderen Grabformen wird bei dem späteren Anlegen der Grabstelle erkennbar. Die Grabstelle erhält keinen Grabstein und wird nicht bepflanzt. Die Fläche wird mit Rasen eingesät, so dass nach einigen Monaten eine geschlossene Rasenfläche entsteht.
 

 
Rasenreihengräber Erdbestattung
Die Rasenreihengräber für Erdbestattungen sind immer nur für einen Sarg vorgesehen. Sie haben als Graberwerber keinen Einfluss auf die Lage der Grabstelle, diese wird vom Friedhof festgelegt.
Die Grabfläche wird zum Großteil mit Rasen eingesät und vom Friedhof gepflegt. Außerdem besteht in den meisten Städten die Pflicht, einen Grabstein zu setzen oder zu legen. Rasenreihengräber stehen in wenigen Städten auch als Grabkammern zur Verfügung. Das Nutzungsrecht beträgt bei der Grabkammer lediglich 12 Jahre.
 
Reihengräber Erdbestattung
Reihengräber sind in Reihe angelegte Einzelgrabstätten, in denen nur ein Sarg bestattet werden kann. Sie werden der Reihe nach belegt und können somit nicht ausgewählt werden. Nach Ablauf der gesetzlichen Ruhefrist (25 Jahre) ist ein Wiedererwerb ausgeschlossen. Reihengräber stehen in wenigen Städten auch als Grabkammern zur Verfügung. Das Nutzungsrecht beträgt bei der Grabkammer lediglich 12 Jahre.
 
Wahlgrab Erdbestattung
Beim Wahlgrab können Sie als Graberwerber die Lage frei auswählen. Hinsichtlich der Größe einer Grabstätte spricht man von der Anzahl der Stellen. Vereinfacht dargestellt entspricht eine Stelle ungefähr den Maßen eines Sarges.  Auf eine Stelle kann man einen Sarg und 2 Urnen beisetzen.
Der Erwerb bzw. die Verlängerung und damit das Nutzungsrecht für eine bestehende Wahlgrabstätte mit einer oder mehreren Stellen ist auf einen bestimmten Zeitraum begrenzt (30 Jahre), kann jedoch unbegrenzt verlängert werden. Der Erwerb, bzw. die Verlängerung einer Grabstelle richtet sich grundsätzlich nach der jeweils gültigen gesetzlichen Mindestruhefrist.
Wahlgräber stehen in wenigen Städten auch als Grabkammern zur Verfügung. Das Nutzungsrecht beträgt bei der Grabkammer lediglich 15 Jahre.
 
Reihengrabstätten und Wahlgrabstätten müssen binnen drei Monaten nach Belegung hergerichtet sein. Für die Herrichtung und Instandhaltung der Gräber ist der/die Verfügungsberechtigte verantwortlich.
Karl Schumacher Bestattungen